Gran Canaria - Sitten und Bräuche

„Do's and Don'ts“ im Urlaub im Ferienhaus auf Gran Canaria

Gran Canaria ist eines der liebsten Winterziele deutscher Urlauber.Die mit gut 1.560 km² Fläche drittgrößte Insel der Kanaren wird pro Jahr von bis zu 2,8 Millionen Touristen besucht. Davon sind ca. ein Drittel deutsche Urlauber. Gran Canaria ist wegen seines milden und sonnigen Klimas vor allem in den Wintermonaten ein beliebtes Reiseziel. Die größte Auswahl für tollen Urlaub im Ferienhaus gibt es an der Südküste in den Orten Maspalomas und Playa del Inglés. Gut geeignet sind auch die nah gelegenen Bade- und Ferienorte Bahía Feliz, San Agustín und Arguineguín sowie Puerto Rico und Puerto de Mogán, die ebenfalls eine moderne touristische Infrastruktur aufweisen.

In den genannten Orten im Süden wie auch in der Hauptstadt Las Palmas sowie in Telde im Osten und in nahezu allen Küstengebieten sind die meisten Einheimischen schon seit Jahrzehnten den täglichen Umgang mit Urlaubern aus aller Welt gewohnt. Grundsätzlich sind nicht nur die Kellner in Bars, Cafés, Kneipen und Restaurants sowie die Mitarbeiter in Geschäften, sondern auch alle anderen, nicht im Fremdenverkehr beschäftigten Bewohner der Insel ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und tolerant. Um diese wirklich herzhafte und ehrliche Gastfreundschaft nicht zu strapazieren, sollte jeder Gast im Urlaub einige Regeln beherzigen und sich auch mit manchen der geltenden Gesetze vertraut machen.

Auf Gran Canaria spricht man ein anderes Spanisch als auf dem Festland

Der Dialekt auf der Insel unterscheidet sich nicht nur teilweise sehr stark vom Spanisch auf dem Festland, auch die Bewohner der größeren Städte Gran Canarias haben mitunter Probleme, sich mit anderen Insulanern aus entlegenen Bergregionen zu unterhalten. Auch wenn man selbst etwas Spanisch beherrscht, werden der Akzent und manche Ausdrücke vermutlich für ein paar Schwierigkeiten sorgen. Häufig ähneln Intonation und Grammatik mehr derjenigen in Südamerika, so wird statt „vosotros“ (Ihr) die Höflichkeitsform „ustedes“ (Sie) verwandt. Auch „papa“ statt „patata“ (Kartoffel) und „guagua“ statt „autobús“ (Bus) ist üblich. Darüber hinaus neigen viele „Canarios“ dazu, das „s“ am Wortende durch ein leicht gutturales „ch“ zu ersetzen sowie das „d“ in Worten nicht zu betonen. So etwa „callao“ statt „callado“ (ruhig).

Trotz „kanarischer“ Solidarität herrscht eine gewisse Konkurrenz unter den Inseln

Nahezu alle Bewohner der Kanarischen Inseln empfinden sich alleine schon aufgrund der räumlichen Lage sowie großen Entfernung vom spanischen Festland meist recht stolz und primär als Bewohner ihres jeweiligen Eilands, sekundär als Einwohner des Archipels und tertiär als Spanier. Im Zweifelsfall fühlt man sich also eher den Nachbarinseln verbunden, als etwa Andalusien, Katalonien oder Madrid. Nichtsdestotrotz verbindet gerade die beiden unmittelbar benachbarten Inseln Gran Canaria und Teneriffa eine milde „Hassliebe“ bzw. leichte Konkurrenz aus historischen, historischen und kulturellen Gründen. Zwar wird man im Urlaub im Ferienhaus auf Gran Canaria nicht zwangsläufig viel von dieser tendenziellen Rivalität bemerken. Sehr deutlich werden die diesbezüglichen Emotionen allerdings bei den Derbys zwischen den Fußballvereinen „Chicharreros“ aus Teneriffa und „Canariones“ aus Gran Canaria. Im Gespräch mit Einheimischen sollte es also eher vermieden werden, Teneriffa im Vergleich zu sehr über den „grünen Klee“ zu loben.

Was während Fiestas und dem Karneval toleriert wird, kann ansonsten tabu sein

Die zahlreichen lokalen Fiestas in den Städten und Gemeinden im Jahresverlauf wie auch speziell der Karneval im Februar oder März sind gewissermaßen Phasen der gelockerten Sitten und Umgangsformen. Das bunte Treiben mit viel Alkohol, Musik und Tanz dauert in der Regel tagelang und rund um die Uhr, spielt sich in Bars und unter freiem Himmel ab, Jung und Alt wie auch Männer und Frauen kommen sich näher als sonst üblich. Gäste aus dem Ausland sind generell bei diesen Festen willkommen und werden auch höflich und zuvorkommend behandelt. Allerdings sollte man die fröhliche Ausgelassenheit bei diesen Anlässen nicht mit gar sexueller Freizügigkeit verwechseln. Insbesondere unerwünschter Körperkontakt kann im mehrheitlich streng katholischen Spanien großes Unverständnis und ernste Folgen nach sich ziehen. Gleiches gilt für ausufernden Alkoholkonsum mit viel Lärm auf der Straße („bottelon“), das illegale nächtliche Schwimmen (in Mogan und der Lagune Charco de Maspalomas) und Übernachten an den Stränden. Auch Camping in Wäldern ist illegal und wird bestraft. Die meisten großen Strände sind für Hunde gesperrt, wer mit Vierbeiner reist, geht mit diesem besser nur in kleinen Buchten Gassi.

Augen auf und festes Schuhwerk beim Autofahren, Vorsicht vor den Eidechsen

Auch wenn man zahlreiche Einheimische sieht, die mit Badelatschen oder Flipflops an den Füßen Moped, Motorrad oder Auto fahren, sollte man es ihnen nach Möglichkeit nicht nachtun, denn die spanische Polizei ist nicht nur hierbei gegenüber Touristen meist um Einiges strenger. Wird man mit derlei leichtem oder sogar ohne Schuhwerk am Steuer auf frischer Tat von den Ordnungshütern erwischt, können empfindliche Geldbußen von bis zu über 200 Euro fällig werden. Auch das Essen und Trinken sowie Telefonieren während der Fahrt ist verboten, ebenso Schminken und Auftragen von Make-up. Die Rieseneidechse (Gallotia stehlini) ist auf der ganzen Insel heimisch und als gefährdete Art heute streng geschützt. Schon so mancher neugierige Urlauber hat es im Nachhinein schmerzhaft und bitter bereut, nicht den empfohlenen Mindestabstand eingehalten zu haben. Die eher scheuen Tiere können sehr plötzlich und fest zubeißen, wenn man ihnen zu nahe kommt und sie sich angegriffen fühlen.

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