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Ein Blick auf die einmalige Natur Gran Canarias

Gran Canaria verfügt über eine Gesamtfläche von mehr als 1.500 km² und ist die drittgrößte der kanarischen Inseln. Auf den ersten beiden Plätzen liege übrigens Teneriffa und Fuerteventura. 

Die Insel Gran Canaria wird oft auch als ein „Miniaturkontinent“ bezeichnet. Dies liegt vor allem an der einzigartigen Natur, die hier in vielen Regionen immer wieder aufs Neue (und zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten) bestaunt werden kann. 

Oder anders: auf der Insel sind unterschiedliche Einflüsse vertreten. Der Norden und Osten sind vor allem von fruchtbaren Böden und einmaligen Bergformationen geprägt. Der Süden zeichnet sich hingegen eher durch wüstenähnliche Landschaften, der Westen durch Steilküsten aus. Wer sich dementsprechend gerade mit der Frage auseinandersetzt: wo sollte ich mein Ferienhaus in Gran Canaria mieten, sollte sich vor allem überlegen, was er erleben möchte und welche Art von Umfeld er bevorzugt. 

Gran Canaria  - der Miniaturkontinent im Detail

Von oben wirkt die Insel Gran Canaria auf viele – je nach Perspektive - wie ein einziger Berg, der einen nahezu perfekten Kreis bildet. 

Für dieses Phänomen ist der Berg Pico de Las Nieves, dessen Bergmassiv sich auf charakteristische Weise erhebt, verantwortlich. Die Schluchten ziehen sich hin bis zu den einzelnen Küstenabschnitten, während die meisten Flussbetten vollständig ausgetrocknet sind. 

Die Einheimischen legen besonders viel Wert auf die natürliche Vielfalt ihrer Heimat. Daher stehen viele Gebiete der Insel unter Naturschutz. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet dies, dass fast 50 Prozent der gesamten Fläche auf diese Weise geschützt wird. 

Über einen langen Zeitraum hinweg war die Natur auf Gran Canaria unberührt und konnte sich ungestört entfalten. Hierbei entstand im Norden eine grüne Landschaft mit besonders fruchtbarem Boden. In diesem Gebiet wachsen viele Nutzpflanzen, von denen zahlreiche Bauern vor Ort leben.  

Der Süden der Insel ist hingegen eher karg und wüstenähnlich. Ein besonders charakteristisches Beispiel dafür, wie sehr einzelne Bereiche hier herausstechen können, ist die Miniaturwüste bei Maspalomas. Im Westen sind es vor allem die Steilküsten, die das Landschaftsbild besonders machen.

Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung, die auf der Insel zweifelsohne eine wichtige Rolle spielt und trotz der touristischen Einflüsse der letzten Jahre, haben die Einwohner beschlossen, ZUSAMMEN mit und nicht auf Basis der Natur zu leben.

Auch aus einer anderen Perspektive heraus zeigt sich eine beeindruckende Vielseitigkeit. Durch erstarrte Lava am Meeresboden können unter anderem Tümmler, und Meeresschildkröten von optimalen Lebensbedingungen profitieren.

Ein Konstrukt aus 14 verschiedenen Klimazonen

Die Bergregion in der Mitte der Insel funktioniert als eine Art „Trennwand“. Nur aufgrund dieses Konstrukts existieren die verschiedenen Klimazonen auf der Insel nebeneinander. 

Jede der besagten Zonen zeichnet sich durch eine eigene Flora und Fauna aus,… und genau das macht die Insel in dieser Hinsicht so besonders.

Keine andere der kanarischen Inseln kann eine derartige Artenvielfalt aufweisen. 

Woher kommt diese konträre Landschaft?

Bei Gran Canaria handelte es sich ursprünglich um eine aktive Vulkaninsel, auf der gleich mehrere der feuerspeienden Berge existierten. Im Laufe der Zeit sind die Vulkane erloschen. Inmitten der Insel befindet sich aber immer noch der Vulkankessel „Caldera de Tejeda“. 

Vulkanboden gilt als besonders fruchtbar. Der Mix aus Asche und Gestein kann wunderbar als natürlicher „Dünger“ genutzt werden. Er bietet den Pflanzen viele verschiedene Arten von Nährstoffen, die diese zum Wachsen brauchen.

Es bleibt jedoch die Frage, weshalb Gran Canaria von derartigen Gegensätzen gekennzeichnet ist. Wie ist es möglich, dass der Norden sich durch Vegetation und fruchtbaren Boden charakterisiert und im Süden karge Landschaften, die Dürre und Hitze vorherrschen?

Zunächst: für das angenehme Klima sind die Passatwinde zuständig, die von Nordosten auf die Insel gelangen. Sie steigen den Pico de Las Nieves hinauf. Der nördliche Teil wird mit Nebel überzogen. Daher herrscht hier eine höhere Luftfeuchtigkeit als zum Beispiel im Süden – unter anderem auch deswegen, weil das trockene Klima im Süden noch von Winden, die aus der Sahara kommen, verstärkt wird.

Weitere spannende Details zum Wetter auf Gran Canaria

Die Temperaturen, die im Sommer und im Winter auf Gran Canaria gemessen werden, sind von der jeweiligen Region abhängig. 

Durchschnittlich werden jedoch beispielsweise für den August Durchschnittswerte von mindestens 20°C und maximal 26°C angegeben. 

Aufgrund der deutlichen Unterschiede zwischen Norden und Süden sind jedoch mehr oder weniger deutliche Schwankungen möglich. Die Wahrscheinlichkeit, dass an einem Augusttag in Maspalomas beispielsweise die 30°C Marke geknackt wird, ist sehr hoch. 

Besonders beeindruckend ist immer wieder, wie es die Menschen auf Gran Canaria geschafft haben, Tourismus und Natur miteinander in Einklang zu bringen. Die unzähligen Wanderwege ermöglichen es sowohl geübten Wanderern als auch Anfängern, die Insel auch abseits von Stränden kennenzulernen. Wer Inselrundfahrten plant, sollte – aufgrund der Temperaturunterschiede – auch möglichst immer eine Übergangsjacke mit dabei haben, um nicht von der nächsten Klimazone überrascht zu werden. 

Wer sich weiter über die Geschichte der Natur vor Ort informieren möchte, kann auch eines der zahlreichen Museen besuchen. Viele Einrichtungen dieser Art gehen besonders darauf ein, wie es möglich war, die Natur in all ihrer Schönheit zu schützen und sich gleichzeitig gegenüber dem Tourismus zu öffnen. 

Wo sollte ich mein Ferienhaus auf Gran Canaria buchen? 

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die nicht pauschal beantwortet werden kann. Denn: jeder Ort auf Gran Canaria ist in gewisser Weise faszinierend. Eine „Eckpunkte“, die im Zuge der Buchung beachtet werden können, gibt es dennoch. 

Strandurlauber dürften sich beispielsweise vor allem im Süden der Insel wohlfühlen. Wer Lust auf bunte Natur und vielseitige Eindrücke – inklusive der passenden Wanderungen – hat, findet im Norden seine passende Location. 

Der Westen und der Osten gelten als beliebte Anlaufstelle für alle, die die Insel gern fernab des klassischen Massentourismus genießen möchten. Gerade die steilen Klippen sind einen Tagesausflug in die Region wert.

Barranco de Guayadeque

Die komplette Schlucht ist insgesamt circa zwei Kilometer breit und etwa 400 Meter hoch. Barranco de Guayadeque entstand durch einen Wasserlauf, der sich nach und nach weit in das Tal schnitt.

Barranco de Guayadeque

Jardin Canario

Der botanische Garten Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo, auch kurz „Jardin Canarias“ genannt, ist eine Art Schatzkammer, die viele Pflanzen und Blumen der Insel an einem Fleck sammelt.

Jardin Canario

Naturschutzgebiet Los Tilos de Moya

Es umfasst eine Fläche von etwa 91,5 Hektar. Ursprünglich handelte es sich bei dem jetzigen Naturschutzgebiet um ein großes Flussbett.

Naturschutzgebiet Los Tilos de Moya

Naturpark Tamadaba

Der komplette Park erstreckt sich auf eine Fläche von mehr als 7.500 Hektar und reicht vom westlichen Teil der Insel bis zur Küste hinunter. In dem Park finden sich unter anderem auch heimische Kiefernwälder, steile Klippen und scheinbar unzugängliche Küsten.

Naturpark Tamadaba

Naturpark Pilancones

Die Landschaft innerhalb des Naturparks Pilancones ist von verschiedenen Höhenlagen geprägt. Zudem wird die Region in vielen Bereichen von Schluchten durchzogen, in denen wiederum einige Pflanzen beheimatet sind.

Naturpark Pilancones

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