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Caldera de Bandama

Touristen, die die Natur mit all ihren Facetten genießen und erleben möchten, sind auf Gran Canaria genau richtig. Hier gibt es zahlreiche Areale, die im Laufe der Zeit weitestgehend sich selbst überlassen bzw. geschützt wurden. 

Die Caldera de Bandama ist ein Vulkankrater in einem der Naturreservate, die sich einer besonders großen Beliebtheit erfreuen. Das Areal liegt im Nordosten der Insel und zeichnet sich unter anderem durch eine beeindruckende Kulisse aus. 

Hier kann nicht nur gewandert, sondern auch Rad- bzw. Mountainbike gefahren werden. Doch weshalb lohnt es sich eigentlich, die Caldera zu besuchen – auch dann, wenn sich das gebuchte Ferienhaus auf Gran Canaria möglicherweise kilometerweit entfernt befindet? Was macht den Reiz der Region und des Kraters aus? 

Die Caldera de Bandama im Detail

Die Geschichte der Caldera de Bandama begann bereits vor Millionen von Jahren. Der Krater ist mehr als 200 Meter tief und mehrere tausend Meter breit. Der Gipfel ragt mehr als 570 Meter in die Höhe. In der Region haben mittlerweile zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ihre Heimat gefunden. 

Besonders beeindruckend ist in diesem Zusammenhang unter anderem auch die Fundstätte „Cueva de los Canarios“, die den Besuchern einen wertvollen Einblick in die Vergangenheit gewährt, damals – vor hunderten von Jahren – jedoch einen weiteren Stellenwert hatte. Hier lagerten die Ureinwohner der Insel zu früheren Zeiten ihre Lebensmittel. 

Zahlreiche Funde gaben und geben Wissenschaftlern immer wieder Hinweise darauf, wie die Menschen damals lebten. Daher ist die Caldera de Bandama nicht nur eine bekannte Sehenswürdigkeit, sondern auch in wissenschaftlicher Hinsicht zu einem besonderen Highlight geworden. 

Ein Ausflug zur Caldera de Bandama – welche Freizeitmöglichkeiten gibt es? 

Wer sich ein wenig genauer mit der Caldera de Bandama befassen möchte, verfügt über unterschiedliche Möglichkeiten. So fühlen sich hier unter anderem Wanderer und Radfahrer besonders wohl, wenn es darum geht, die Gegend für sich zu erschließen. 

Urlauber (und Einheimische), die hier unterwegs sind, sollten jedoch in jedem Fall auf festes Schuhwerk und Sonnenschutz setzen, um optimal ausgerüstet zu sein. Aufgrund der vergleichsweise langen Strecken sollte auch ein kleines (oder größeres) Proviantpaket nicht fehlen. 

Lust auf einen ganz besonderen Ausblick? Kein Problem! In diesem Fall ist es sinnvoll, den Aussichtspunkt Mirador del Cornical anzusteuern. Von hier aus ergibt sich ein tolles Panorama, das aufzeigt, wie groß und weitläufig das Areal rund um die Caldera de Bandama ist. 

Je nach individuellem Fitnesslevel stehen ab hier noch weitere Routen zur Verfügung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug nach Las Casas de Fondo? Oder nach Cruce de las Tres Piedras? Die Streckenoptionen sind vielseitig, sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Mitunter sorgen Steigungen von mehr als 15 Prozent dafür, dass eine Trekkingtour im Areal der Caldera de Bandama zu einer kleinen sportlichen Herausforderung wird. 

Die fruchtbare Landschaft rund um die Caldera de Bandama

Aufgrund der Lage der Caldera und aufgrund der klimatischen Verhältnisse auf Gran Canaria kommen die Besucher mit zahlreichen verschiedenen Pflanzen und (mit etwas Glück) auch mit einheimischen Tieren in Sichtkontakt. 

Besonders beeindruckend sind in diesem Zusammenhang unter anderem die wilden Olivenbäume und die Turmfalken, die die Gegend rund um den Krater zu ihrer Heimat auserkoren haben. Wer seinen Fokus auf entsprechende Naturbeobachtungen legen möchte, sollte – je nach Tages- und Jahreszeit – ein wenig Geduld mitbringen. 

Unterschiedliche Wege zur Caldera de Bandama

Die Caldera de Bandama lässt sich auf unterschiedlichen Mountainbike- und Trekking Strecken – mal mehr und mal weniger herausfordernd – erreichen. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang die Strecke ab Tafira Alta. Hier führt der Weg über etwa fünf Kilometer über etliche Kurven und an malerischen Weinbergen vorbei. 

Wer Wert auf optische Highlights legt, dürfte hier in jeglicher Hinsicht zufrieden sein. Irgendwann zeigt sich dann die beeindruckende Caldera in ihrer vollen Größe. Diejenigen, die über eine ausreichende Fitness verfügen, können den Krater wahlweise auch mit dem Mountainbike hinauffahren. 

Die Mühen der Fahrt werden jedoch in jedem Fall mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Bei gutem Wetter und den entsprechenden Sichtverhältnissen ergibt sich ein Blick auf die komplette Ost- und Nordküste der Insel. Bei „perfekter Sicht“ ist es oft sogar möglich, bis nach Fuerteventura sehen zu können. 

Was befindet sich in der Caldera de Bandama? 

Der Boden innerhalb der Caldera de Bandama zeichnet sich durch besonders fruchtbare Erde aus. Schon rund im 17. Jahrhundert wurde hier zum Beispiel Wein angebaut. Die Tradition und die Vergangenheit, die mit diesem besonderen Ort verbunden sind, ist unter anderem auch daran ersichtlich, dass sich im Inneren der Caldera de Bandama ein Bauernhaus befindet. 

Wer möchte, kann sich vom Rand aus über unterschiedliche Strecken (zu Fuß) auf den Weg in den Inneren Bereich machen. Auch hier sind festes Schuhwerk und eine durchschnittliche bis ausgeprägte Fitness Pflicht. Denn: nur die ersten Meter des Weges sind noch gepflastert. Danach geht es etwas „schottriger“ weiter. 

Ein Blick von oben reicht jedoch ebenfalls aus, um sich ein Bild über die besondere Pflanzenvielfalt im und am Krater zu machen. Von Orangenbäumen bis hin zu Palmen ist in diesem Areal vieles vertreten, was die Gegend in jeglicher Hinsicht farbenfroh macht. 

Die Caldera de Bandama im Naturpark Bandama

Die Caldera de Bandama stellt eine wichtige Sehenswürdigkeit im Naturpark Bandama dar. Das Schutzgebiet liegt circa zehn Kilometer von Las Palmas entfernt und ist etwa 325 Hektar groß. Ein großer Teil des Gebiets besteht aus dem Gipfel Pico de Bandama und der Caldera.

Wer die Caldera bereits im Rahmen eines Ausflugs erkundet hat, kann den Pico über eine Serpentinenstraße erreichen. 

Das Areal des kompletten Parks wird bis heute von Wissenschaftlern aus aller Welt besucht. Es hilft dabei, den Vulkanismus und die entsprechenden Aktivitäten auf der Insel besser nachvollziehen zu können. Aktuellen Forschungsergebnissen zufolge ist Caldera etwa 5.000 Jahre alt und dementsprechend von hohem historischem Wert.

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