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Artedara

Artenara wird schon lange von Touristen, die ein Ferienhaus mieten und das Besondere erleben wollen, geschätzt. Trotz der Vielzahl an Menschen, die hier jedes Jahr – vor allem zu den Ferienzeiten – vor Ort sind, erwartet die Besucher viel ursprüngliches, spanisches Lebensgefühl.

Egal, ob im Rahmen eines Tagestrips oder als Urlaubsort: Artenara sollte nicht unterschätzt werden. Besonders beeindruckend ist unter anderem auch die Lage. Denn: bei Artenara handelt es sich um die Gemeinde der Insel, die von allen am höchsten liegt. 

Einige Bewohner gehen hier einer alten Tradition nach: sie wohnen immer noch in den Höhlen, die für die Menschen schon vor Jahrhunderten eine wichtige Rolle spielten. Kein Wunder! Die Temperaturen im Inneren sind – gerade im Sommer – besonders angenehm kühl. Die sogenannten „Höhlenwohnungen“ gelten als besonders charakteristisch für die Region. 

Wer ein wenig tiefer in diese besondere (Wohn-) Tradition eintauchen möchte, ist gut beraten, das Höhlen Museum von Artenara zu besuchen. 

Die Landschaft in und um Artenara

Artenara liegt in der Bergregion der Insel und in etwa 1.300 Meter über dem Meeresspiegel. Charakteristisch ist, dass ein großer Teil der Stadt in das Innere der Insel reicht, die Region jedoch auch über einen Küstenabschnitt verfügt. 

Auch Fans von Wäldern (und den hiermit verbundenen Wanderungen) kommen in Artenara auf ihre Kosten. Die meist unberührte Natur lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und sie – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Wanderschaft zu schicken. 

Sightseeing in Artenara – eine Gemeinde mit einer kirchlichen Tradition

Wer Einwohner nach einem besonderen Highlight fragt, wird wahrscheinlich schnell auf die berühmte Kirche von San Matias hingewiesen. In dem Bauwerk treffen Kunst und Religion aufeinander. 

Immer wieder beeindruckend: die Liebe zum Detail, mit der das Bauwerk aufwartet. Die Menschen in Artenara sind sehr stolz auf ihre Kirche. Aber: es lohnt sich auch, die Höhlenkapelle des Ortes zu besuchen. Diese wurde im Laufe der Zeit immer wieder verändert und vergrößert. Die erste Höhlenkapelle des Ortes hört auf den Namen „La Ermita de la Cuevita“ und wurde in die Felsen geschlagen. Das Konstrukt wurde zu Ehren der Virgen de La Cuevita (Jungfrau der kleinen Höhle) erbaut. Sie gilt dem Glauben nach als die Schutzpatronin der Radfahrer und der Folklore. 

Touristen, die sich die Region aus einer anderen Perspektive anschauen möchten, sollten sich auf den Weg zu einem besonderen Aussichtspunkt machen: dem Mirador de la Atalaya. Je nach Jahreszeit zeigt sich von hier einmal mehr, wie grün die Insel in Erscheinung treten kann. Auch ein Besuch am Mirador de Unamuno lohnt sich. Viele Touristen lieben hier den Mix aus Stille und einer beeindruckenden Landschaft, der dazu in der Lage ist, Gran Canaria noch einmal von einer vollkommen anderen Seite zu präsentieren. 

Ein Mix aus Moderne und Tradition

Allein anhand der Tatsache, dass in Artenara nach wie vor noch viele Menschen in Höhlenwohnungen leben, die letztendlich auch das Stadtbild prägen, zeigt sich, dass die Menschen es hier lieben, sich jeden Tag aufs Neue mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen. 

Besucher sind selbstverständlich ebenfalls willkommen und die Stadt gehört zu den Regionen der Insel, die es verstehen, ihre Liebe zur Vergangenheit auf besondere Weise zu betonen. 

Wer Lust hat, etwas über das ursprüngliche Gran Canaria zu erfahren, ist hier gut aufgehoben und sollte sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, sich mit der Kultur der Menschen vor Ort auseinanderzusetzen. Viele leben hier von den Erträgen der Landwirtschaft und nutzen die fruchtbaren Felder, um mit ihrer Hilfe ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Je nach Lage der besagten Felder kann es sich bei den entsprechenden Arbeiten in Artenara um eine echte Herausforderung handeln. Denn: aufgrund der charakteristischen Lage des Ortes liegen die Felder oft an Hängen. Dementsprechend ist es nicht immer leicht, Gemüse, Obst und Co. hier einzufahren. 

Wochenmärkte in Artenara

Artenara gehört zu den Orten auf Gran Canaria, in denen regelmäßig Wochenmärkte veranstaltet werden. Hier treffen Einheimische und Touristen dann meist direkt aufeinander. Die Auswahl an Waren ist breitgefächert und bietet für so gut wie jeden Geschmack das passende Produkt, 

Diejenigen, die „typisch kanarisch“ essen möchten, kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie diejenigen, die sich auf der Suche nach einem Souvenir für die Daheimgebliebenen befinden. 

An den besagten Markttagen zeigt sich einmal mehr, wie leicht sich ein kanarisches Dort verwandeln kann. Aus dem stillen Artenara wird dann ein trubeliger Ort voller guter Laune und Musik. 

Kein Wunder, dass viele Touristen, die einmal einen Markt dieser Art erleben durften, immer wieder kommen, um sich von der tollen Stimmung mitreißen zu lassen. 

Der Montaña de la Cilla und die Jesus Statue

Wer seinen Urlaub in Artenara verbringt und gerne spazieren geht, sollte auch einen kleinen Besuch am Montaña de la Cilla und bei der bekannten Jesus Statue einplanen. Keine Sorge! Hierbei handelt es sich weniger um einen „großen Berg“ als um eine leichte bis mittelhohe „Anhöhe“. 

Oben angekommen, wartet auch schon die Corazón de Jesús („Das Herz Jesus“) von José Luis Marrero auf die Besucher. 

Eine kurze Verschnaufpause lohnt sich unter anderem wegen des tollen Ausblicks auf die unberührte Natur. 

Touristen, die über eine ausreichende Kondition und Fitness verfügen, können – ausgehend von Artenara – auch weitere Routen planen. Im Rahmen entsprechender Touren ist es so oft möglich, viele Höhenmeter zu passieren und sich der Faszination der Landschaft von einer anderen Perspektive aus zu widmen. 

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