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Las Vegas

Zugegeben: das Las Vegas auf Gran Canaria ist in Bezug auf seine Größe keineswegs mit dem amerikanischen Pendant zu vergleichen. Dennoch übt es eine besondere Faszination auf seine Einwohner und seine Besucher aus. 

Je nach Jahreszeit gestaltet sich schon der Weg in den Ort besonders farbenfroh. Die Stadt liegt westlich bis zentral und gehört dementsprechend zum etwas fruchtbareren Teil der Insel. 

Genau dieser Aspekt ist in den unterschiedlichsten Bereichen spürbar. 

Las Vegas und seine Bananenplantagen

In der Region von Las Vegas, werden viele Früchte, unter anderem auch Bananen, angebaut. Besonders faszinierend ist es in diesem Zusammenhang, dass Touristen die Möglichkeit haben, die betreffenden Plantagen zu besichtigen. 

Auf diese Weise ist es möglich, einen besonderen Einblick in die Landwirtschaft der Insel zu erhaschen. Selbstverständlich können die Urlauber vor Ort auch Bananen und andere verwandte Produkte, zum Beispiel einen Bananenlikör, kaufen. Die Menschen sind sehr offen und erklären gern – sofern keine Sprachbarrieren bestehen – viele wichtige Details zur Ernte und dem Anbau der Bananen. 

Der Boden der Region ist jedoch so fruchtbar und vielseitig nutzbar, dass hier noch mehr Früchte als „nur“ Bananen angebaut werden können. Wer möchte, kann vor Ort unter anderem auch Orangen oder Avocados kaufen.

Beeindruckend ist es in diesem Zusammenhang auch, dass in vielen Bereichen der Landwirtschaft in Las Vegas noch auf traditionelle Vorgehensweisen gesetzt wird, gleichzeitig jedoch umfangreich produziert und geerntet werden kann. Hier treffen bewährte Verfahren und hohe Ansprüche direkt aufeinander. 

Wandern und Spazierengehen in Las Vegas

Lust auf ein wenig Bewegung im Urlaub? Kein Problem! Das kleine Örtchen Las Vegas bildet die Basis für viele verschiedene Wanderrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Besonders beliebt ist unter anderem zum Beispiel eine Strecke, die in Las Vegas startet und über etwa acht Kilometer (ohne allzu intensive Steigungen) führt und wieder an der Kapelle Ermita de la Virgen de la Esperanza endet. Ideal für alle, die sich auf der Suche nach einem halbtagsfüllenden Programm befinden und möglichst viel von der Umgebung sehen möchten. 

Generell handelt es sich bei vielen Routen mit dem Ausgangspunkt Las Vegas um Rundwege. Die meisten von ihnen richten sich an Wanderanfänger. Wie für andere Regionen auf Gran Canaria gilt jedoch auch hier, dass festes Schuhwerk zur absoluten Pflichtausstattung gehört. Einige Wege sind nicht gut gefestigt und sollten dementsprechend nur mit rutschfesten Sohlen passiert werden. 

Von Las Vegas zum Strand

Auch wenn Las Vegas ein wenig mehr im Inselinneren liegt als viele andere Städte, ist es natürlich möglich, von hier aus den Weg zum nächsten Strand anzutreten. Dieser hört auf den Namen Playa de Melenara und ist etwa eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt. 

Ein Blick auf die Strandpromenade zeigt, dass der Tourismus dort definitiv Spuren hinterlassen hat. Teilweise reiht sich Restaurant an Restaurant. Wer sich daher beim Sonnen eine Pause einlegen möchte, dürfte sich nicht über mangelnde Möglichkeiten beklagen. 

Der Sand an der Playa de Melenara ist fein und der Küstenabschnitt in etwa 550 Meter lang. Die Location zeichnet sich zudem durch eine überzeugende Familienfreundlichkeit aus. Langweilig wird es – unter anderem aufgrund der Wassersportler vor Ort – ganz sicher nicht. Wer sich nicht selbst in die Wellen stürzen möchte, kann den Surfern und Seglern zuschauen. 

Las Vegas als Ausgangspunkt für verschiedene Tagestrips

Bei Las Vegas mag es sich um einen vergleichsweise kleinen Ort handeln. Dieser ist jedoch zweifelsohne gut an das Verkehrsnetz der Insel angebunden. Wer daher ein Auto gemietet hat und Trips nach Maspalomas, Playa del Inglés usw. planen möchte, profitiert von einer hohen Flexibilität. Straßen, wie zum Beispiel die GC-41 führen direkt durch den Ort und laden dazu ein, die Insel im Rahmen einer Rundfahrt kennenzulernen. 

Wahlweise kann ab Las Vegas auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel gesetzt werden. Da der Ort jedoch deutlich kleiner ist als viele Touristen-Magnete, nimmt eine Fahrt mit dem Bus zu verschiedenen Zielen hin und wieder deutlich mehr Zeit in Anspruch. 

Viele Urlauber, die die Idylle in Las Vegas zu schätzen wissen, lieben jedoch genau das: das Entschleunigen, das sich unter anderem auch mit einer entspannten Busfahrt verbinden lässt. 

Las Vegas – ein grüner Ort mit Plantagen und viel Raum, um die Seele baumeln zu lassen

Der kleine Ort Las Vegas steht sicherlich nicht für das, was man als einen „typischen Gran Canaria Urlaub“ bezeichnen würde… und dennoch kommen viele ehemalige Urlauber gern wieder zurück. Wahrscheinlich sind es der Mix aus Natur und Landwirtschaft und die Kombination aus Gastfreundlichkeit und Ruhe, die dafür sorgen, dass sich zahlreiche Touristen quasi auf den ersten Blick verlieben. 

Diejenigen, die die Landschaft in besonders sattem Grün erleben möchten, können gut beraten sein, ihren Urlaub auf das Frühjahr zu legen. Doch Vorsicht! In dieser Region der Insel regnet es zwar selten, die Wahrscheinlichkeit ist aber dennoch gegeben. Neben einem ausreichenden Sonnenschutz sollte bei einem Urlaub in Las Vegas daher auch auf eine Übergangsjacke gesetzt werden. 

Die ohnehin seltenen Regentage dürften jedoch verschmerzbar sein. Immerhin sorgen auch sie dafür, dass die berühmten Bananenplantagen sicherlich in Zukunft noch die Menschen begeistern werden.

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