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Moya

Moya ist eine der kleineren Gemeinden der Insel Gran Canaria. Auf circa 30 km² leben ungefähr 8.000 Menschen und eine Besonderheit ist, dass die Zahlen immer weiter sinken. Viele Einwohner verlassen Moya, weil sie ihr Glück entweder in anderen Regionen oder sogar fernab von Gran Canaria suchen. Schade. Dabei hat die Gemeinde so viel Kultur und Geschichte zu bieten! 

Es gibt zahlreiche Highlights, die im Rahmen einer Tour nach Moya bestaunt werden können. Wer ein Ferienhaus in Gran Canaria in der Nähe gebucht hat, muss keine weiten Wege in Kauf nehmen. So wird unter anderem auch das Spazierengehen in Moya zu einem besonderen Erlebnis.

Auch diejenigen, die Lust auf einen klassischen Strandurlaub haben, kommen in Moya auf ihre Kosten. Und: mehr als die Hälfte der Gemeinde steht unter Naturschutz. In besagtem Naturschutzgebiet befindet sich unter anderem auch der Landpark Doramas, der die letzten existierenden Lorbeerwälder der Insel beherbergt. 

Nicht nur ein spannendes Ausflugsziel für Biologen, sondern für jeden, der die einmalige Flora und Fauna Gran Canarias kennenlernen möchte! In dem Park leben übrigens auch Tiere, wie das kanarische schwarze Schwein, die nur auf Gran Canaria beheimatet sind. 

Eine Reise nach Moya lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Nur selten treffen Natur, Kultur und Tourismus so aufeinander, wie hier.

Ein wichtiger Sightseeing Faktor: die Kultur in Moya

Moya ist stolz auf seine Kultur und durchaus gewillt, dies auch nach außen zu zeigen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang unter anderem die bekannten Fundstätten Cueva de Doramas und La Montañeta. Bis heute zählen die beiden Locations zu den Orten, mit denen besonders wichtige archäologische Güter verbunden werden. 

Auch ein Spaziergang durch das beschauliche Bergdorf kann definitiv auch für sich gesehen als „Sightseeing Highlight“ bezeichnet werden. An zahlreichen Ecken warten historische und kulturelle Bauten darauf, entdeckt zu werden.

Zu den beeindruckenden Bauwerken gehört unter anderem auch die Kirche Nuestra Señora de la Candelaria. Sie wurde an den Steilhängen an der Schlucht von Moya erbaut. In den 1950er Jahren wurde das Bauwerk offiziell eingeweiht. Zum Gotteshaus gehören drei Kirchenschiffe mit zwei Türmen. Es lohnt sich durchaus, hier ein wenig zu verweilen, um auch die Details der Kirche in Augenschein zu nehmen. In künstlerischer Hinsicht bewegte man sich schon damals auf einem besonders hohen Niveau.

Direkt gegenüber der Kirche befindet sich das nächste kulturelle Highlight: das Geburtshaus eines der berühmtesten spanischen Poeten des Modernismus, Tomás Morales. Inzwischen befindet sich in besagtem Haus ein Museum, das in vielen Bereichen zwar noch im Originalzustand ist, aber auch mit verschiedenen Exponaten rund um den Künstler ausgestattet wurde.

Interessant und historisch zugleich ist die Fontanales-Kapelle, die in den 1870er Jahren fertiggestellt und dem Heiligen Bartholomäus gewidmet wurde. Im Inneren der Kapelle findet sich ein künstlerisches Bildnis des Schutzheiligen. Hierbei handelt es sich um eine Statue, die von dem Bildhauer José Luján Pérez in Stein gehauen wurde.

Das allgemeine Stadtbild wird von den ländlichen und traditionellen Wohnhäusern Moyas geprägt. Auch die zahlreichen Mühlen in der Region gelten als charakteristisch.

Das Strandleben in Moya

Die Küstenregion Moyas erstreckt sich auf eine gesamte Länge von über vier Kilometern. Hier können die Strände La Caleta und Charco de San Lorenzo besucht werden. An beiden wartet kristallklares Wasser auf die Besucher und die Einheimischen, die sich hier auch gerne treffen, um die Seele baumeln zu lassen.

An der Playa de La Caleta ist tendenziell immer ein wenig mehr Action angesagt. Dieser Strandabschnitt wird vor allem von Surfern sehr gerne ausgesucht, wenn es darum geht, zu üben oder sich mit anderen zu messen. Jedes Jahr (Anfang November) findet hier das internationale Longboard-Festival statt. In dieser Zeit ist das Publikum besonders international. 

Kunsthandwerk und Shopping in Moya

Auch wenn Moya keine bekannten Shoppingmeilen bietet, wird das Einkaufen im Dorf als etwas ganz Besonderes empfunden. Unter anderem ist die Stadt für ihr traditionelles Kunsthandwerk bekannt. Die Händler bieten ihre Waren zum Verkauf an und faszinieren Einheimische und Touristen gleichermaßen. 

Wer möchte, kann hier nicht nur von einem breitgefächerten Sortiment, sondern auch von einem Einblick in die Werkstätten der Händler profitieren. Denn: Werkstatt und Verkaufsraum gehen oft direkt ineinander über. 

Die Gemeinde Moya ist vor allem berühmt für ihre Korbwaren aus Bast und Schilfrohr und für die Anfertigung traditioneller kanarischer Trachten. Zu guter Letzt werden hier auch Instrumente hergestellt, die in Bezug auf die kanarische Musik eine lange Tradition aufweisen. So findet unter anderem das traditionelle Saiteninstrument, die Timple, in Moya ihren Ursprung. 

So verbunden die Menschen jedoch mit der Tradition auch sein mögen: sie widmen sich erfahrungsgemäß auch immer wieder gern neuen handwerklichen Projekten. Dennoch: viele Verfahren werden heute noch auf dieselbe Weise ausgeführt wie vor hunderten von Jahren. 

Essen in Moya – diese kulinarischen Köstlichkeiten sollten sich Urlauber nicht entgehen lassen

In Moya gibt es viele kulinarische Köstlichkeiten, die den Gaumen umschmeicheln und neue Geschmackseindrücke vermitteln. Besonders oft wird in diesem Zusammenhang auf Fleisch oder Fisch als Hauptzutat gesetzt.

Zudem lieben die Einheimischen hier ihre Eintöpfe in den unterschiedlichsten Varianten. Vor allem ein Mix aus unterschiedlichen Gewürzen darf für viele nicht fehlen, wenn es darum geht, typisch kanarisch zu kochen. 

Auch die zahlreichen Käsevariationen der Gegend sind im Laufe der Zeit zu einem echten „Must Eat“ geworden. Die Gemeinde ist für die Produktion von Schafs-, Ziegen- und Kuhmilch bekannt und exportiert ihre Produkte auch in die anderen Regionen der Insel. 

Zu guter Letzt müssen auch mit Hinblick auf den Nachtisch keine Kompromisse eingegangen werden. Denn: in Moya werden zahlreiche Süßspeisen selbst produziert. Besonders beliebt sind die traditionellen Biskuittorten „Bizcochos lustrados“ und „Bizcochos supiros“ – sehr sättigend, aber unglaublich lecker.

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