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Klettern auf Gran Canaria

Auf der ganzen Welt finden sich passionierte Anhänger des Kletter- und Bergsports. Bei dieser Outdooraktivität ist nicht nur Ausdauer, sondern auch Koordination und Geschicklichkeit vonnöten. Immer mehr Kletterer und Bergsportler zieht es auf die Berge und Felsen Gran Canarias. Sie buchen Ihr Ferienhaus in Gran Canaria bewusst in der Nähe von Kletter-Hot-Spots, um – je nach persönlichem Geschmack- oft am besten jeden Tag die Höhen zu erklimmen. 

Viele von ihnen besuchen die Insel zwischen September und März, um den kalten Bedingungen ihres Heimatlandes zu entfliehen und dennoch im Training bleiben zu können. Andere wiederum fliegen nach Gran Canaria, um generell ein einmaliges Kletterabenteuer zu erleben. Aus welchen Gründen auch immer die Outdoor-Liebhaber auf die Insel kommen: sie haben die Möglichkeit, ein vielseitiges Angebot zu nutzen. 

Auch die Einheimischen wissen natürlich, dass immer mehr Bergsportler und Kletterer Gefallen an den unterschiedlichen Voraussetzungen vor Ort finden. Deswegen wurden im Laufe der Zeit eigene Kletterpfade und Kletterschulen ins Leben gerufen, um möglichst jedem Anspruch gerecht zu werden.

Ein Abenteuer für Einsteiger und Profis

Die angelegten Kletterpfade auf der Insel zeichnen sich durch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen aus. Weder für Profis noch für Einsteiger wird es hier dementsprechend langweilig.

Ein Grund für die verschiedenen Landschaftseinflüsse, die das Klettern auf der Insel mitgestalten, waren die vulkanischen Aktivitäten in der Region. Ausbrüche, Erosionen und Lavaströme sorgten für die einmalige und faszinierende Berg- und Felsenlandschaft. 

Besonders im Süden der Insel erfreuen sich Kletterer und Bergsportler an den beeindruckenden Felsformationen. Wer noch keine Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnte, sollte unbedingt eine der Kletterschulen vor Ort besuchen. Die nötige Ausrüstung kann ebenfalls bequem ausgeliehen werden. 

Aber auch für die Profisportler ist die südliche Region mehr als interessant – vor allem dann, wenn die sportlichen, schönsten Wochen des Jahres im November liegen. Durch die klimatischen Verhältnisse auf der Insel, beginnt es nämlich ab Herbst, im Norden der Insel zu regnen. Durch das Bergmassiv, dass die Insel aufteilt, herrscht im Süden dann immer noch ein warmes und trockenes Klima. Ideale Voraussetzungen für eine Berg- oder Klettertour! Es bleibt dem Besucher überlassen, ob er sich selbst auf den Weg begibt oder ob er sich einer Gruppenwanderung anschließt. Wer hier möglichst individuell vorgehen möchte, sollte allerdings unbedingt entsprechende Vorkenntnisse haben. Denn: es gibt viele Gegenden auf Gran Canaria, die sich klettertechnisch als echte Herausforderung erweisen können. Mit einem Profi an der Seite geht hier vieles leichter. 

Normen und Regeln 

Auf Gran Canaria stehen viele Regionen unter Naturschutz. Daher ist es nicht möglich, sein Equipment einzupacken und „einfach drauflos zu klettern“. Die Insel ist ein wahres Naturparadies, das von Einwohnern und Besuchern respektiert wird. Die unberührte Natur darf vielerorts nicht gestört werden. Wer sich hier nicht an die Regeln hält, muss oft eine Geldstrafe zahlen.

Die Regierung von Gran Canaria schreibt vor, dass sich Kletterer und Bergsportler eine Klettergenehmigung einholen. Danach ist es möglich, sich selbstständig auf die vielen unterschiedlichen Routen zu begeben. Wer durch eine Kletterschule oder einem Kletterzentrum muss sich nicht selbst um besagte Genehmigung kümmern. Hier gelten ähnliche Regeln wie beim Tauchen. Die Schulen kümmern sich um die Erlaubnis für ihre Schüler.

Selbstverständlich darf jedoch – allein oder in der Gruppe – nur auf ausgewiesenen, offiziellen Routen geklettert werden. 

Beliebte Klettergebiete auf Gran Canaria

Obwohl der Süden der Insel vor allem in den Wintermonaten ein beliebtes Ziel für Bergsportler und Kletterer darstellt, gibt es im Norden der Insel ebenfalls zahlreiche Destinationen, bei denen es sich lohnt, sie in Augenschein zu nehmen. Doch Vorsicht! Da es im Norden öfter regnet, können manche Kletterausflüge hier zu einer echten Rutschpartie werden!

Du folgenden Kletterlocations dürften das Herz eines jeden Outdoorsportlers höherschlagen lassen. 

Klettergebiet Nr. 1: Moya

Dieses Klettergebiet ist besonders beliebt bei sportlich ambitionierten Kletterern, die sich immer auf der Suche nach einer neuen Herausforderung befinden. Die Felswände sind teilweise deutlich weniger hoch, als es in anderen Regionen der Fall ist. Die Aufstiege sind dennoch anspruchsvoll und verlangen dem Sportler einiges ab. 

Moya liegt im Norden der Insel und bietet – je nach Jahreszeit – oft ein grünes und waldreiches Panorama, dass den schweren Aufstieg belohnt.

Klettergebiet Nr. 2: Tamadaba

Die Region in Tamadaba gilt unter Sportlern als eines der schönsten Klettergebiete auf der Insel Gran Canaria. Nicht nur die atemberaubende Natur mit ihren prachtvollen Wäldern und beeindruckenden Schluchten ist reizvoll, sondern auch die Kletterwände sind besonders attraktiv für alle die – im wahrsten Sinne des Wortes – hoch hinaus wollen.

Das Areal ist sehr weitläufig und verfügt über 400 verschiedene Routen in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Darunter finden sich unter anderem auch Strecken, die für Anfänger und Wiedereinsteiger perfekt geeignet sind. Sie werden in einigen Arealen durch besondere Herausforderungen für fortgeschrittene Kletterfans ergänzt. Kurz: ein bunter Mix, der Lust darauf macht, das eigene Hobby von einer vollkommen neuen Seite zu sehen. 

Klettergebiet Nr. 3: der Roque Nublo

Der Roque Nublo ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel - nicht nur für Kletterer und Bergsportler. Der Felsmonolith liegt in der Inselmitte und ist von großer kultureller Bedeutung. Schon vor Jahrhunderten schätzten die Menschen die Formation als eine Art Heiligtum. 

Innerhalb der bergigen Gegend finden sich 12 verschiedene Routen für Bergsportler und Kletterer, von denen aus der Felsmonolith aus den unterschiedlichsten Perspektiven bestaunt werden kann.  

Klettergebiet Nr. 4: La Sorrueda

Dieses Klettergebiet befindet sich in der Schlucht der Stadt Tirajana und hat über hundert Routen für Kletterer und Bergsportler parat. Auch hier ist das Verhältnis zwischen Anfänger- und Profistrecken weitestgehend ausgewogen verteilt. Hier und da kann sogar auf Kletterrouten für Familien gesetzt werden. Kinder und ihre Eltern können zwischen Lavafels und Palmen die Berge erklimmen und eine wundervolle Aussicht genießen.

Fazit

Gran Canaria gehört zu den Destinationen, die Sportler aus aller Welt in vielerlei Hinsicht zu schätzen wissen. Mit Hinblick auf den Klettersport kommen hier sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten.

Wer möglichst viele Eindrücke sammeln möchte, sollte sich in jedem Fall einen kleinen Plan erstellen, welche Herausforderungen er im Urlaub in Angriff nehmen möchte. Ein Ferienhaus in der Nähe der beliebten Destinationen kann dabei helfen, Fahrtwege zu verkürzen und die Zeit so noch besser zu nutzen. Diejenigen, die in den Ferien spontan Lust auf Klettern bekommen, können ihre Ausstattung oft vor Ort mieten bzw. Stunden in einer der zahlreichen Schulen buchen.

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